Die Classic Harmonists
Martin Heim 1. Tenor
Florian Danklmaier 2. Tenor
Hans-Georg Pachmann Tenor Buffo
Martin Sommerlatte Bariton
Frank Bahrenberg Baß
Ulrich Eick-Kerssenbrock Klavier und musikalische Leitung

Als 1998 das Theater an der Kö in Düsseldorf Sänger für eine Produktion über die Geschichte der Comedian Harmonists suchte, meldeten sich rund 150 Profis - einer war geeignet. Es dauerte noch ein halbes Jahr, bis das Ensemble komplett war. Ulrich Eick-Kerssenbrock, der Pianist und musikalische Leiter der Gruppe, hatte ein Ensemble zusammengestellt, das seine Vorstellungen von filigranem Glanz, musikalischer Eleganz und Perfektion umsetzen sollte. Im Mai 1999 war es soweit: eine "stürmisch gefeierte Premiere" titelte die Neue Ruhr Zeitung.
Pressejubel, Folgeengagements, Tourneen, Wiederholungsauftritte und über 300 ausverkaufte Vorstellungen legten den Gedanken nahe, losgelöst von einem Theaterstück ein Konzertprogramm zu erarbeiten, das in umfänglicher Weise die Bandbreite der Musikalität, Virtuosität und Komik der Vorbilder repräsentiert.
Im Januar 2001 starteten die Classic Harmnonists im Krystallpalast Leipzig mit ihrem ersten eigenständigen Programm "Wenn ich mir was wünschen dürfte" zu deutschlandweiten Tourneen. Neben der Arbeit an einem vollkommenen Ensembleklang pflegen die Mitglieder der Gruppe jeweils eine eigene solistisch-künstlerische Karriere. So ergaben sich in jüngster Vergangenheit längere Auftrittspausen. Am 14. November 2005 schließlich präsentierten die Classic Harmonists im Bonner Contra Kreis Theater ihr neuestes Programm: "Wochenend und Sonnenschein" - Lieder der Comedian Harmonists.
 
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Martin Heim, 1. Tenor
geboren in Hannover • lebt in Köln und immer wieder auf Zeit dort, wo sein "Silberfadentenor" gebraucht wird • erste öffentliche Gesangsdarbietung mit 3 Jahren • Chorknabe im Bachchor Hannover • nach dem Abi erste eigene Chansonprogramme und Betätigung als Regieassistent, Hörspielsprecher und Synchronsänger für die "Sesamstraße" und "Muppet-Show" • erstes Engagement als Puppenspieler in Ralf Koenigs Comic-Adaption "Kondom des Grauens" • Studium der Kulturwissenschaften und klassische Gesangsausbildung an der Universität in Hildesheim • Engagements am Musicaltheater Potsdamer Platz in Berlin, am Operettenhaus Hamburg, Grenzlandtheater Aachen u.a. • letztens in Zamonien gesichtet als Stollentroll in Walter Moers Musical "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" • bei verspäteter Anwesenheit zu Probenterminen kauft er sich als wahrer Gourmetkoch bei seinen Ensemblekollegen frei • außerdem weiß er, wie man Schminkflecken aus dem Frack bekommt, zerkratzte Lackschuhe wie neu aussehen lässt, Fliegen bindet und eine Minute vor Auftritt widerspenstige Haarpracht bändigt
 
Im Ensemble Classic Harmonists bedient sein fein geführter, strahlender Tenor auf ideale Weise das von den Comedian Harmonists entworfene Klangbild. Überwiegend bei seiner Stimme liegen die teils zu Klassikern gewordenen Melodien der berauschend schönen Arrangement der Comedian Harmonists.
 
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Florian Danklmaier, 2. Tenor
geboren in Linz • wollte erst etwas Anständiges lernen - Psychologie- und Publizistikstudium • Tätigkeit bei den Niederösterreichischen Nachrichten und beim Uni-Radio • dann doch Ausbildung in den Fächern Gesang, Schauspiel, Improvisation und Tanz an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien • gibt vor, Tennis spielen zu können - auf jeden Fall aber Trompete und Gitarre • größte Leidenschaft: a cappella Gesang, wo er es schon in "erster Ehe" mit dem Ensemble "Safer Six" zu Österreichweitem Ruhm gebracht hat (Deutschland, Italien, Syrien und Kosovo eingeschlossen) • Unterschiedliche Schauspielrollen in Fernsehkrimis und einschlägigen Nachmittagsserien stellen für ihn eine willkommene Abwechslung dar • Auf der Bühne spielt er bevorzugt Prinzen in den verschiedensten Kindermusicals • Auch bei schwierigsten Wetterlagen schafft er es mit seinem Motorrad über diverse Alpenpässe noch pünktlich zum Auftritt zu kommen.
 
Im Ensemble Classic Harmonists ist sein Part die erste harmonische Ergänzung und Stütze der Melodiestimme. Eine oft wahnwitzige Stimmführung fordert von ihm gleichzeitig den Garant für den harmonischen Zusammenhalt der tollkühnen Arrangements der Comedian Harmonists.
 
Homepage von Florian Danklmaier
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Hans-Georg Pachmann, Buffo
geboren im thüringischen Zella-Mehlis, ergo Berg- und Naturfreund • Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Leipzig - daneben Unterricht in den Fächern Schauspiel und Sprecherziehung • Nach drei Anfängerjahren am Theater in Nordhausen - Engagements an den Theatern in Potsdam, Leipzig, Dortmund, Köln, Düsseldorf, am Deutschen Nationaltheater in Weimar, am Metropoltheater in Berlin u.a.m. • über 40 Partien aus Oper, Operette, Musical und Schauspiel • er spielte mehrere Solotheaterstücke • zahlreiche Liederabende (Klassik, Romantik, 20. Jh.) • Vorliebe für Konzert- und Oratoriengesang (u.a. mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig) • Er ist verheiratet mit einer Geigerin und stolzer Vater von drei Kindern (Cello, Trompete, Klavier) - seine größte Sehnsucht: Stille • außerberufliche Leidenschaften: Ski- und Radfahren (möglichst stundenlang und allein) • tätig als Sänger, Schauspieler und Regisseur.
 
Für die Programme der Classic Harmonists schrieb er die meisten Texte und zeichnet verantwortlich für die szenisch-choreographische Umsetzung. Dem Buffo des Ensembles obliegen in besonderer Weise die zahlreichen Instrumentenimitationen. Als Sänger, fünftes Rad am Wagen, ermöglicht er die Vokalklänge, die das harmonisch Außergewöhnliche und Witzige der Arrangements der Comedian Harmonists ausmachen.
 
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Martin Sommerlatte, Bariton
geboren in Wien (was man aber nur noch in angespannten Situationen merkt) • künstlerische Karriere gemäß seiner Jugendträume als Tänzer • von der Ballettakademie Monte Carlo an die Bayerische Staatsoper München • Als Mitglied der Tanzformation Ballett du XXième siècle Maurice Béjart gastierte er an bedeutenden Häusern rund um den Erdball • dritte Station seiner tänzerischen Laufbahn: Badisches Staatstheater Karlsruhe • sängerische Ausbildung am Opernstudio der Musikhochschule Karlsruhe und bei Prof. Hanno Blaschke in München • Texte lernt er am liebsten auf ausgedehnten Langlauftouren • eine ausgeprägte Leidenschaft: das Schachspielen (worin er es sogar weiter gebracht hat als gewisse Buffo-Kollegen) • als Sänger konnte er sich vorrangig in Musicalproduktionen profilieren • Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit der Familie (2 Kinder) am Strand von Stockholm oder in Florida, wo er nebenbei auch schon mal ein Liedkonzert gibt.
 
Im Ensemble Classic Harmonists stehen seine exponierten Belcantopassagen für die leidenschaftlichen Momente. Durch seinen leicht geführten Bariton strömt Wärme in die von liebevollem Humor ausgezeichneten Arrangements der Comedian Harmonists.
 
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Frank Bahrenberg, Baß
geboren in Witten an der Ruhr • Studium der Grundschulpädagogik an der Universität Dortmund • Als Westfale - natürlicher Feind des Rheinländers - betritt er mit kämpferischer Entschlossenheit Düsseldorf um dort, nach umfänglichen Studien an der Robert-Schumann-Hochschule, die höheren Weihen eines Sängers entgegenzunehmen • fühlt sich seit jeher in allen Genres der Musik zu Hause • sang klassische Opernpartien wie den Sarastro in Mozarts "Die Zauberflöte" oder den Ossip in Werner Egks komischer Oper "Der Revisor" und Uberto in Pergolesis "La Serva Padrona" ebenso wie die Musicalpartien Scrivello aus "Der kleine Horrorladen" oder den Bürgermeister in dem Musical "Rats" • Erfahrungen im Ensemblegesang sammelte er bereits als Mitglied des Jazz-Quartetts "Angel City Four" und als Leadsänger der Düsseldorfer Soulband "Agnethas und Anafrieds" • immer seltener kommen Hörspielproduktionen ohne die Frequenzen seiner beeindruckenden Bassstimme aus • künstlerische Erfolge verarbeitet er mit Fußball, Weizenbier, ital. und franz. Autos der 60er/70er Jahre oder mit seinem Sohn im Streichelzoo. (Reihenfolge ohne Wertigkeit)
 
Im Ensemble Classic Harmonists fallen ihm ausgeprägte solistische Parts zu. Seine modulationsfähige Stimme bereitet das Fundament für die filigran verspielten Arrangements der Comedian Harmonists.
 
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Ulrich Eick-Kerssenbrock, Pianist
geboren in Bonn • Rheinländer mit Herz und Seele - schreckt auch vor Karneval nicht zurück • lebt in Düsseldorf • entdeckte Liebe zur Musik bereits als Schüler • agierte als Kabarettist und musikalischer Leiter diverser Schultheaterstücke • Studium an der Düsseldorfer Hochschule für Musik (Klavier und Chorleitung) • Er war Teilnehmer zahlreicher Klaviermeisterkurse, u.a. bei Prof. Peter Feuchtwanger und Prof. R. Szidon. • Dirigierkurse besuchte er bei Leonard Bernstein und Sergiu Celibidache. • Preisträger beim int. Klavierwettbewerb von Rom • er arbeitet als Liedbegleiter, Kammermusiker verschiedener Ensembles wie auch als Solist mit Orchester • Konzertreisen durch ganz Deutschland und Westeuropa • Wenn ihm seine beiden über alle Maßen geliebten Kinder mal zu sehr auf dem Kopf herumtanzen, entfaltet er seine Führungsansprüche eben als Chorleiter und Orchesterdirigent oder kümmert sich andernorts als musikalischer Leiter um Musiktheaterproduktionen • Zahlreiche Chorkompositionen von ihm sind mit großem Erfolg aufgeführt worden.
 
Im Ensemble Classic Harmonists spielt er nicht nur das Klavier sondern mit facettenreicher Komik auch den Pianisten. Er rekonstruierte die überaus geist- und humorvollen Arrangements der Comedian Harmonists und sorgt als musikalischer Leiter für deren stilsichere Umsetzung.
 
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